Informationen zum Bildungsweg Integrative Mittelschule IMS |
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Bildungskonzept
Die Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz umfassen ein Bildungsangebot vom 1. bis 12. Schuljahr mit Vorschulstufe. Die Klassenstufen 10–12 bilden die Integrative Mittelschule IMS.
Das spezifische Profil orientiert sich an Anregungen Rudolf Steiners zur ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Durch den integrativen Ansatz entwickeln Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Begabungen und sozialer Herkunft ihre individuellen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen in dauerhaften Klassengemeinschaften.
Lehrpläne und Unterrichtsformen sind entwicklungsfördernd aufgebaut. Die Konzentration des Unterrichts auf Unterrichtsepochen in Blockzeiten ermöglicht das zusammenhängende Erarbeiten von komplexen Lernzielen. Durch das Spektrum einer vielseitigen Allgemeinbildung mit praxisbezogenen Lernformen gewinnen die jungen Menschen an der Integrativen Mittelschule einen weiten Horizont für ihr Leben, vermögen viele Fachgebiete miteinander zu verbinden und erhalten Grundlagen für die spezialisierte Berufswelt und weiterführende Bildungswege. 
Pädagogische Leitmotive
Die Integrativen Mittelschulen fördern im Hinblick auf die Fähigkeit lebenslangen Lernens:

 | Interesse an der Entdeckung der Welt und des eigenen Selbst in ihren materiellen, emotionalen und spirituellen Dimensionen
|  | selbständiges Urteilsvermögen, Idealbildung und Kritikfähigkeit, Fantasie und Kreativität
|  | Gleichgewicht zwischen kognitiven, musisch-künstlerischen und praktischen Begabungen
|  | Verbindlichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Freude am selbständigen Arbeiten
|  | die Entfaltung der freien Individualität des Menschen im eigenen Handeln und Wahrnehmen der Handlungen Anderer. |

Allgemeinbildung und Praxisbildung
Grundlegende allgemeinbildende Lernbereiche der Integrativen Mittelschulen sind die Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Musische Aktivitäten und Bewegung. Sie verhelfen den Jugendlichen dazu, sich ungeachtet ihrer besonderen Begabungen und künftigen beruflichen Spezialisierung die Welt und das Leben zu erschliessen. Die grundlegenden Lernbereiche werden ergänzt durch Praktika ausserhalb der Schule auf verschiedenen Klassenstufen, durch Vertiefung berufsfeldbezogener Lernbereiche in gewählten Schwerpunktfächern, durch selbständige Arbeiten und Projektinitiativen. Sie ermöglichen eigenständige Erfahrungen in der Kultur- und Arbeitswelt.

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